Verreisen mit Baby - kein Problem!

Tipps und Tricks für einen entspannten Urlaub mit kleinen Kindern

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Als Emilia sieben Monate alt war, fuhren wir mit dem Zug nach Paris. Als sie acht Monate alt war, nach Wien. Und kurz danach flogen wir mit ihr nach Stockholm. Ich erinnere mich allzu gut an die erstaunten Blicke einer Müttergruppe in Wien, als ich denen erzählte ich sei mit dem Kind gemeinsam mit dem Zug gefahren. Mit dem Zug!! Ja, mit dem Zug, und nach Schweden sind wir natürlich geflogen. Das geht! Ich wage sogar zu behaupten:

"Je kleiner das Baby umso besser." Denn dann ist es mit Schlafen beschäftigt, es ist klein genug, um im Tragesitz zufrieden zu sein, man kann es also überall hin mitnehmen. Wenn die Kleinen mal laufen können, wird es anspruchsvoller. Dann wollen sie unterhalten werden, turnen durchs ganze Abteil und natürlich finden das nicht alle Mitreisenden so toll wie das Kind.

Mein Tipp: Im Zug das Kleinkindabteil buchen. Da sitzen zwar öfter auch andere Leute drin, aber dann auf eigenes Risiko. Die wissen, worauf sie sich einlassen. Wenn es das nicht gibt (wie beispielsweise in der an sonst sehr komfortablen Railjet-Verbindung von München nach Wien), dann muss man eben ein normales Abteil buchen und am besten nicht zu Stoßzeiten fahren – also besser am Montagmorgen als am Sonntagnachmittag.

Gefeit vor bösen Blicken ist man natürlich nicht, aber die gibt es ohnehin nur selten. Vielmehr ergeben sich über das Kind ganz nette Kontakte, und so ein kleiner Ratsch lässt die Zeit ja viel schneller vergehen. Natürlich sollte man genug Spielzeug etc. mitnehmen!

Fliegen ist fast noch einfacher als Zugfahren. Man gibt einfach alles am Check-in ab. Den Maxi Cosi, Buggy oder andere Transportmittel nimmt man am besten mit bis zur Flugzeugtür und lässt dort alles stehen. Wird dann eingeladen und steht dann entweder beim Aussteigen wieder parat oder kommt mit dem normalen Gepäck zusammen auf das Gepäckband. Wenn man Glück hat, ist die Maschine nicht ausgebucht und man bekommt sogar einen extra Platz für den Kindersitz zugewiesen. Einfach am Gate fragen – die Flugbegleiter sind immer sehr bemüht um Familien mit kleinen Kindern!

Unbedingt darauf achten, dass der Sitz für das Flugzeug zugelassen ist (eine Liste findet man in der Regel auf der Website der Airlines). Im Flieger bekommen ganz kleine Passagiere dann beispielsweise eine Rassel, größere Kinder Malbücher. Genervte Mitreisende hatten wir noch nie. Vielmehr kam das halbe Flugzeug vorbei zur Babyschau. Okay, das passiert eher auf Urlaubsflügen als auf einem Montag-Morgen-Business-Flug nach Frankfurt. Aber auch da gilt: Lieber ein wenig flexibel mit den Flugzeiten sein und nicht zu Stoßzeiten fliegen, wenn der Flug ganz sicher überbucht ist. Das erspart unter Umständen viele Nerven.


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