Sterne gucken als Gute-Nacht-Ritual

Was leuchtet denn da am Himmel?

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Wenn die Tage kürzer und die Nächte wieder länger werden, dann kommen sie auch wieder viel früher am Abendhimmel zum Vorschein: der Mond und die Sterne! Emilia liebt es, den Mond anzuschauen. Natürlich ist sie noch zu klein, um wirklich zu verstehen, was das ist. Aber ihre zweijährige Cousine hat das schon super drauf.

Deswegen – nichts wie raus und vor dem Schlafengehen nochmal Sterne gucken! Wie schaut der Mond denn heute aus? Ist er gebogen wie eine Banane? Oder rund wie ein Pfannkuchen? Und wer findet den ersten Stern am Himmel? Dazu passend gibt es eine Unzahl von Geschichten und Liedern rund um den Mond.

Unser liebstes ist der Klassiker: das Abendlied von Matthias Claudius. Hier mal die ersten drei Strophen (ich kannte bisher auch immer nur die erste, aber auch die folgenden sind wunderschön) – durch die getragene Melodie ist das auch ein ganz wunderbares Gute-Nacht-Lied, das die kleinen Sternegucker dann direkt ins Land der Träume befördert:  

Der Mond ist aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Himmel hell und klar; Der Wald steht schwarz und schweiget, Und aus den Wiesen steiget Der weiße Nebel wunderbar.   Wie ist die Welt so stille, Und in der Dämmrung Hülle So traulich und so hold! Als eine stille Kammer, Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und vergessen sollt.   Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen, Und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, Die wir getrost belachen, Weil unsre Augen sie nicht sehn.


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