Am Strand mit Baby – geht das?

Sonne, Strand und Meer - das klappt auch mit Babys

5 / 5 Sterne


Natürlich geht das. Wenn man ein paar Tipps und Regeln befolgt sogar super, auch mit noch kleinen Babys. Wenn sie mit acht oder neun Monaten anfangen, haptische Reize besser zu spüren und verschiedene Materialien zu befühlen, ist Sand, der durch die Finger rinnt, sogar ganz besonders toll. Etwas später, in der Krabbel- und frühen Laufphase werden sie entdecken, wie toll die Kombination aus Sand und Wasser ist – sprich, das Kind lernt Matsch zu lieben.

Emilia war gerade ein Jahr alt, als wir sie das erste Mal mit an den Strand nahmen. Es war August, es war Italien und es war rappelvoll. Was unser Kind nicht hinderte, fremdes Sandspielzeug zu begrapschen, auf im Sand liegende Surfbretter zu klettern und sich voller Inbrunst in die Fluten stürzen zu wollen. Wir versuchten, alles erst einmal zu verhindern und haben uns dann schnell darauf beschränkt, nur die gefährlichen Aktionen zu unterbinden. Was ich mit diesem kurzen Exkurs sagen will: Nehmt eure Kinder mit an den Strand! Die Italiener machen es vor – dort wird ein Kind erst zum Kind, wenn es am Meer war.

Wichtig sind natürlich Standards wie Sonnenhut, Sonnencreme (am besten mit physikalischem Filter, auch wenn das Kind nach dem Eincremen aussieht wie ein Geist), körperbedeckende (Bade)Kleidung und Sonnenschirm. Bei kleinen Kindern am besten keinen ganzen Strandtag einplanen, zumindest, wenn sie so lebhaft sind wie unsere Kleine.

Nach spätestens zwei Stunden waren wir völlig erschöpft vom Hinterherrennen (siehe oben). Idealerweise hat man ein Hotel oder einen Campingplatz direkt am Strand und kann sich immer mal wieder zurückziehen, zum Mittagschlaf oder zur Zeit intensiver Sonneneinstrahlung.

Sandspielzeug wird rund um den ersten Geburtstag interessant: Eine kleine Schaufel, ein oder zwei Förmchen und ein Eimerchen reichen aber völlig aus. Auch ein Tragetuch ist ein guter Begleiter am Beach, sei es zur Beruhigung zwischendurch oder für einen kleinen Spaziergang. Die Belohnung für das Abenteuer Strand: Ein überglückliches Kind, dem die Sandkörner noch Tage später aus den Ohren herauskrümeln. Und die schöne Gewissheit, seinem Kind wieder eine neue Erfahrung ermöglicht zu haben. Und weil zu Sommer, Strand und Meer immer auch Musik gehört, haben wir eine schöne Playlist für euch zusammengestellt!


HINTERLASSE EINE ANTWORT
*Pflichtfelder